Produkte

Nachricht

Erfahren Sie mehr über Branchenneuigkeiten

Die Füllung mit Schwefelhexafluoridgas verhindert das Eindringen von Feuchtigkeit.

 

 

Feuchtigkeit ist eine Voraussetzung für die Entstehung toxischer Substanzen in Schwefelhexafluorid-Anlagen. Wenn der Wassergehalt vonSchwefelhexafluoridgasÜberschreitet der Wassergehalt den vorgegebenen Wert, kann er sich auf festen Isolieroberflächen niederschlagen und diese befeuchten. Dadurch sinkt die Oberflächenentladungsspannung des Geräts erheblich. Das durch die Zersetzung von Schwefelhexafluorid unter Lichtbogen- und Koronaeinwirkung entstehende fluorarme Gasgemisch erzeugt weder SO₂ noch HF oder andere gefährliche Stoffe und benötigt keine externen Wassermoleküle, um Korrosion am Gerät zu vermeiden. Daher müssen beim Einleiten von Schwefelhexafluorid in das Gerät strenge Maßnahmen ergriffen werden, um das Eindringen von Feuchtigkeit zu verhindern.

 

 

(1) Vor Beginn der Arbeiten ist die relative Luftfeuchtigkeit zu messen. Sie darf 80 % nicht überschreiten (d. h. das Verhältnis der Wasserdampfdichte der Luft zur Sättigungsdampfdichte bei gleicher Temperatur). Dies ist ein spezifischer Indikator für den zulässigen Feuchtigkeitsgehalt der Luft. Falls die Messung fehlschlägt, sind entsprechende Maßnahmen zu ergreifen oder trockenes und sonniges Wetter für die Befüllung auszuwählen.

 

 

(2) Um austretendes SF6-Gas rechtzeitig abzuführen und zu ersetzen, muss der Ventilator eingeschaltet werden, sobald die Hauptdüse gefüllt ist. Dabei ist die Vorgabe, dass der SF6-Gehalt der Luft 1000 ppm nicht überschreiten darf, genau zu beachten. Die Inspektion ist einige Zeit nach Arbeitsbeginn durchzuführen, gegebenenfalls auch eine Querinspektion in der Mitte des Förderwegs. Steigt der SF6-Gehalt an oder überschreitet er den Grenzwert, ist unverzüglich eine detaillierte Überprüfung der Komponenten durchzuführen, um die Ursache zu ermitteln und zu beheben.


Veröffentlichungsdatum: 15. April 2024