Es gibt einen Unterschied zwischenKalibriergaseGasmischungen und Standardgase werden hauptsächlich zur Kalibrierung verschiedener Gasanalysegeräte verwendet. Solche Gase müssen mit einem Konzentrationswert gekennzeichnet werden, der nicht unbedingt dem Wert des Gasanalysegeräts entspricht, und es handelt sich um ein gravimetrisches Gemisch.
Diese Art vonKalibriergaswird in einer Vielzahl von Anwendungen eingesetzt. Im Bereich der Abgasuntersuchung von Kraftfahrzeugen geht es um die Messung der Konzentration von Abgasen aus mobilen Emissionsquellen wie Autos. Fast alle Tests werden mit nicht-diskreten Infrarotanalysatoren für Kohlenmonoxid und Kohlendioxid, Wasserstoff-Flammenionisationsdetektoren für Kohlenwasserstoffe und Chemilumineszenzanalysatoren für Stickoxide durchgeführt.
Kalibriergase sind unerlässlich, um diesen Instrumenten eine hohe Messgenauigkeit zu verleihen. Für jede Messung wird eine Vielzahl von Kalibriergasen benötigt, z. B. Nullpunktgase zur Bestimmung der Empfindlichkeit und zur regelmäßigen Kalibrierung der Messlinie. Zur Korrektur des Vollausschlags dieses Messgeräts sind mindestens zwei bis drei Messpunkte erforderlich, in den meisten Fällen insgesamt neun, einschließlich des Nullpunkts. Zur Kalibrierung des Detektors müssen acht verschiedene Konzentrationen von Standardgasen vorbereitet werden.
Die allgemeine Mischung aus zwei oder mehr Gasen, sofern die ungefähre Konzentration des Zielgases den Anforderungen entspricht, kann für die Verwendung als Gasanalysegerät eingesetzt werden, beispielsweise mit einem Wasserstoffanteil von 10 % und einem Heliumanteil von 90 %. Für Gaschromatographen besteht das Trägergas aus 5 % oder 10 % Methan und 95 % oder 90 % Argon. Das Brenngas für die Wasserstoffflammenanalyse zur Bestimmung des Gesamtgehalts an Kohlenwasserstoffen besteht aus 40 % Wasserstoff und 90 % Helium. Für Chemilumineszenz-Analysatoren wird ein Ozonanteil von 20–60 % und ein Argonanteil von 60 % verwendet.
Veröffentlichungsdatum: 17. Januar 2024